DAS COQ D’OR BIETET… KULTUR & KATER!

Der güldene Gockel, das berüchtigte Lokal gleich hinter dem Bahnhof Olten hat sich Kultur für Nachtschwärmer auf die Feder geschrieben. Und zwar im Geiste des gemeinsamen Exzess! Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen, Diskussionen, Crazy Shit auf der einen Seite, erfrischende Longdrinks, klassische Cocktails, derbe Shots, süffiger Wein, währschaftes Bier und spottbilliger Sirup auf der anderen. Kultur und Kater eben, gleich hinter dem Bahnhof Olten!

DIE IDEE:

Das Coq d’Or will Nachtleben und Kultur verbinden und setzt dabei auf die Kombination aus Bar und Bühne. Das Coq d’Or versteht sich als Freiraum, als Ort des Austauschs, des Kulturkonsums genauso wie der Kulturproduktion und kennt dabei keine Grenzen, weder jene zwischen Hoch- und Unterhaltungs-, noch jene zwischen Alternativ- und Popkultur. Im Frühjahr 2010 gegründet, wuchs das Coq d’Or in den letzten Jahren zu einem weit über die Region bekannten Konzert- und Kulturlokal heran, dessen Ziel es weiterhin ist, das Erleben und Mitgestalten von Kultur ohne Hürden in Olten möglich zu machen. Und dabei so oft wie möglich zu feiern…

LOKALITÄT:

Gleich hinter dem Bahnhof ist dabei noch untertrieben. Von der Unterführung rechts die neue Treppe beim Migrolino hoch, ein Blick nach Links und man sieht die Beschriftung des Coq d’Or leuchten. Nur noch einige Schritte am Restaurant Gleis 13 vorbei und schon steht man davor, vor dem Tanzpalast hinter den Gleisen, wie das Coq d’Or früher genannt wurde. Seit über einem halben Jahrhundert wird in dem ehemaligen Hotel nämlich gefeiert und getrunken. Aussen unscheinbar, mutet das Innere des Coq d’Or an, als hätte sich jemand einen alten Wartesaal als Wohnzimmer ausgesucht und ob man nun an der Bar sein Feierabendbier trinken, in einem der Sessel oder Sofas einen Cocktail schlürfen oder an einem der grossen Holztische ein Meeting abhalten will: im Coq d’Or findet jeder sein Plätzchen. Musiker, Schriftsteller und andere Kulturschaffende etwa auf der Bühne inklusive Piano, Kunst an den Wänden und Raucher im mit alten Zeitungen tapezierten Fumoir.

Nimmt man die Treppe zu den Toiletten kommt man zum berühmt-berüchtigten Keller des Coq d’Or – Das Coq Noir. Dank viel Einsatz und unbezahlbarer Freiwilligenarbeit wurde das Coq Noir Anfang 2014 auf Vordermann gebracht und wird seither rege genutzt für Konzerte, Partys, Preisverleihungen und vieles mehr!